Scanreigh et Biver

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dimanche, décembre 10 2006

Über Scanreigh : 90er Jahren bis heute

Die 90er Jahren bis heute : Zweimal begibt sich Scanreigh nach Manila (Philippinen) für Workshops und Förderung der universitätischen Kunstdruckinfrastruktur. Austellungen führen ihn nach Griechenland, Argentinien, Marokko, Luxemburg, Schweiz, Spanien. ParisDrei Solo-Ausstellungen finden in Paris statt (Galerie Lustman). Gemälde und hauptsächlich Grafiken wurden auf der Kunstmesse “Art/Basel” (1984, 1990, 1998) und auf der Pariser Art Fair SAGA (1988, 1990, 1991,1998) von sämtlichen Editoren präsentiert (Bucciali, Lacourière-Frélaut, René Tazé, ITEM-Edition). Lacouriere 1992 waren Lithographien in der Austellung De Bonnard à Baselitz in der Bibliothèque Nationale in Paris zu sehen.
1998, gibt es in der Nähe von Paris (Saint-Quentin-en-Yvelines) eine Retrospektive die fünfzehn Jahre seines vielschichtigen Schaffen umfassen  : Malerei, Skulptur, Druckgrafik und Büchermachen. Die Künstlerbücher und das Kollaborieren mit Schriftstellern geben Scanreigh die Möglichkeit 2000 in der Columbia University von New York auszustellen. Die Pariser Buch- und Kunsthandlung Nicaise auf dem Boulevard Saint-Germain widmet seinen bemalten Büchern, Zeichnungen und Multiples zwei Austellungen in den Jahren 2004 und 2005. Gleichzeitug, hat Scanreigh wiederum an großformatige Gemälde geartbeitet. Sein Stil reagiert immer mehr auf Bestehendes, greift Themen aus der Kunstgeschichte, aus der Populärkultur, gemischt mit Interpretationen von Bildern aus der Aktualität. Eine narrative Figuration wo die Aneinanderreihungen unterschiedlicher Zeit-Raum Gebilde eine getarnte Erzählung entstehenlassen, die den Zuschauer spielerich frustriert.
Seit etwa zehn Jahren, gibt Scanreigh auch Konferenzen und schreibt ab und zu zusammen mit mir, Françoise Biver, Texte und Artikel u.a. für das Kunstmagazin ”Artpress” (Willem n°274, 2001 ; Henry Darger n° 300, 2004 ; Olivier O. Olivier, n° 312, 2005 ; Graphzinen, Sonderausgabe N°26, 2005).
Scanreighs Werke befinden sich in Privatbesitz in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Spanien, Schweiz, Griechenland, Philippinen, USA.

Museen : Musée d’Art Moderne de Strasbourg ; Musée d’Art Contemporain de Saint-Etienne ; Musée de l’Estampe Originale de Gravelines ; Musée de Belfort, Musée Paul Dini de Villefranche-sur-Saône ; Musée des Arts Décoratifs de Lyon ; Spielkarten-Museum Issy-les-Moulineaux ; Spielkarten-Museum Leinfelden-Echterdingen, Deutschland ; National Gallery of Australia, Camberra.
Bibliotheken : Nationalbibliotheken Paris und Luxemburg ; Stadtbibliotheken Lyon, Mulhouse, Straßburg, Nice, Nîmes und circa zwanzig Artotheken in Frankreich.
Öffentliche Sammlungen : Lyon, Villeurbanne ; Conseil général du Rhône; Assistance publique de Paris ; Botschaften in Tunis und Caracas ; Sammlung Michel Chomarat, Lyon ; Archives Fata Morgana ; Stiftung Paribas et BNP, Paris.
Katalog Raisonné “Scanreigh, Estampes & Livres illustrés de 1973 à 1988”, Stadtbibliotheke Lyon,1988.
“Livres à l’envi” Katalog Raisonné der Künstlerbücher und Plakate von 1972 bis 2003, Lyon, 2004.
“Pour un Scanreigh historié”, Monographie über Scanreighs Werk mit einem Text (literarisches Portrait des Künstlers) vom Schriftsteller und Theaterautor Jacques Jouet.

Texte auf Deutsch  : Philippe Lacoue-Labarthe, Das Erfahren des Schweigens (Übersetzung), Individuelle Austellung,1981
Detlef Hoffmann, Text zur Ausstellung Tarot-Art,1989, Spielkarten-Museum, Leinfelden-Echterdingen.
Siegfried Plümper-Hüttenbrink, Im Zeichen des Mars. Zum graphischen Werk von Jean-Marc Scanreigh, Sonderausgabe LeMotDit für die Mainzer Buchmesse der Kleinverlage, Mai 1989
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Über Scanreigh : 70er und 80er Jahren

Jean-Marc Scanreigh ist 1950 in Marrakech (Marokko) geboren. Heute lebt er in Südfrankreich. Nach den Kunstakademien von Saint-Etienne und Besançon ist er seit 2003 in der Kunstakademie von Nîmes tätig.
abstractionDie 70er Jahren : Nachdem er sein Studium an der Straßburger Universität abgebrochen hat, arbeitet Scanreigh an graublaue monochrome Bilder und, ab 1973, an großformatige serielle Farbstrukturen auf loser Leinwand. Diese sind weitgehend vom amerikanischen Minimalismus und der französischen Avantgarde, Support-Surface inspieriert.
sculptureAusschlaggebende Ausstellungen finden 1976 im Straßburger Museum für Moderne Kunst und 1980 in der ehemaligen Sektion Ateliers d’Aujourd’hui des Centre Pompidou in Paris statt. Eine tiefgreifende Stilwandlung ist im Gang als er an der vom Kurator Bernard Ceysson organiesierten Bilanz-Austellung Après le Clacissisme mitmacht. Skulptur und Druckgrafik haben Scanreigh zu einem subjektiveren Kunstmachen gebracht.estampes

Die 80er Jahren : Scanreighs Arbeit schreibt sich nun (teilhaft) in dem neo-expressionistischem Trend der in ganz Europa zeitgleich auftaucht. Dank Fabrice Hergott stellt er 1984 seine Holz- und Linolschnitte mit Gäfgen, Kaminski und Lüpertz in der “Maison de la Culture” von Saint-Etienne aus. Dieser Periode entspricht ein “heftiger” Malstil mit Einbeziehen von Kollagen aus der eigenen Druckproduktion. Scanreigh malt sowohl auf Leinwand als auf zusammengebastelte Holzstrukturen. palette Fast selbstverständlich geht die Figur aus dem abstrakten Gefüge von Formen, Materialien und gestischen Spuren hervor. malerei Gleichzeitig arbeitet er an Lithographien und Künstlerbücher. Daß Druckerzeugnisse für die Verbreitung der Kunst da sind, ist eine Idee die Scanreigh aktiv für sich einsetzt. Er hat mit dieser Form einen strategischen Umgang : die ersten Subskribenten seiner Bücher können sie speziell preisgünstig erhalten ; somit werden Herstellungskosten schnell gedeckt und das Produzieren kann weitergehen.livres


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